Der
kleine Ort Agulo im Norden
der Insel La Gomera gilt als eines der ursprünglichsten und
schönsten Dörfer. Er liegt malerisch
zwischen fruchtbaren grünen Terrassenfeldern und schroffen
nahezu senkrechten Felswänden („rote Wand“) an der Strasse zwischen
Vallehermoso und
Hermigua.
Von der etwa 250 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen
Felsterrasse, auf die Agulo erbaut wurde, bietet sich ein überwältigender Blick auf den
Atlantischen Ozean und
den majestätischen Teide auf der benachbarten grossen
Schwester Teneriffa.
Bei
einem
Rundgang durch die
engen verwinkelten Gassen erreicht man vorbei an alten Kolonialbauten
die wunderschöne um
1920 im maurischen Stil erbaute Dorfkirche "Iglesia de
San Marcos". Dort laden alten Bäume zum Rasten und Verweilen
ein. Die Kirche beherbergt eine sehenswerte
Christusfigur des kanarischen Künstlers Pèrez Donis.
Steigt
man vom Ort bis zum Meer hinunter, gelangt
man an den Strand von Agulo. Vom Baden im unberechenbaren Meer der Nordküste ist jedoch
abzuraten. Zwischen den Überresten
einer alten Bananenverladestation lädt ein geschütztes
Meer- wasserschwimmbecken zum Abkühlen ein.
Der
Tourismus in Agulo beschränkt sich auf Tagesausflügler und
wenige Gästezimmer.
Die Einwohner bestreiten ihren
Lebensunterhalt weitgehend mit Landwirtschaft und Fisch-fang.Zur
flächenmäßig kleinsten Gemeinde gehören neben dem
Hauptort Agulo, Las Rosas, La Palmita
und Lepe.