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Silbo - Pfeifsprache auf La Gomera |
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El
Silbo ist
die weltweit einmalige Pfeifsprache der Guanchen
(Ureinwohner der Kanaren),
die auf La Gomera bis heute erhalten geblieben ist. Es
werden dabei ein oder zwei Finger der einen Hand in den
Mund genommen und die andere Hand zu einem
Schalltrichter geformt. Die Pfiffe in bestimmten Ton-
höhen
und unterschiedlichen Längen bilden ein Sprache mit
ganz eigenen Lauten. So können Informationen und ganze
Sätze, wenn auch nur
einfache und kurze, über weite Strecken übermittelt
werden.
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Die Entstehung wird auf die unzugängliche Gebirgslandschaft der
Vulkaninsel Gomera mit ihren zahlreichen Schluchten und
steilen Hängen zurückgeführt. Zwei „Silbadores“ können
so mehrere Kilometer (je nach Windrichtung) über
tiefe Barrancos hinweg Nachrichten übermitteln. Über genügend
Zwischen- stationen konnte man in wenigen Minuten
dringende Informationen von einem Ende der Insel bis zum anderen
verbreiten. Bis zur Erbauung der ersten Strassen und der allgemeinen
Verbreitung von Telefonen auf Gomera war El
Silbo für die Bewohner La Gomeras so wichtig wie die
gesprochene Sprache.
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La Gomera
- El Hierro
von
Heinrich Bauregger
La Gomera
und El Hierro gelten als die urtümlichsten und wildesten Inseln
des Kanarischen Archipels. Ideal für Streifzüge auf alten Verbindungswegen zwischen abgelegenen Dörfern, die
sich über die beiden Inseln erstrecken: zu malerischen
Palmenhainen, durch enge Schluchten, zu abgelegenen
Badebuchten.Ein
Wanderspaß auch für Ungeübte.
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Die UNO hat 1982
"El
Silbo" in die Liste der zu schützenden Weltkulturgüter
aufgenommen. Da immer weniger Gomeros die traditionelle
Pfeifsprache beherrschten, wird sie seit 1999 wieder als
Pflichtfach an den Grundschulen gelehrt, um so das Fortbestehen zu sichern.
Selbstverständlich kann der Gomerabesucher bei eigenen Vorführungen
die Pfeifsprache „El Silbo“ live miterleben oder
sogar ein Seminar belegen, um die Sprache selbst zu
erlernen. |
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